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Sektion der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG)

 

Climate Change for Physicians
Implications for Patient Care

Unser Anliegen

Plastikverschmutzung als weltweites Problem

 

Von der sterilen Verpackung über Produktproben bis hin zu flüssigen Kunststoffen in verordneten Präparaten – Plastik und Mikroplastik sind kaum aus der dermatologischen Praxis wegzudenken. Dabei ist die Verschmutzung unseres Planeten durch Plastik längst zu einer omnipräsenten Krise und, laut WHO, zu einer der schwierigsten Herausforderungen unserer Zeit geworden. Winzige  Plastikpartikel unterschiedlichster chemischer Zusammensetzung – Mikroplastik und flüssige Polymere – lassen sich, einmal in die Umwelt gelangt, nie wieder aus dieser entfernen und akkumulieren überall auf der Erde nachweislich zu Land, zu Wasser und in Organismen in erheblichem Maße und gelangen durch die Nahrungskette auf unseren Teller.

Folgen für die Gesundheit und das Klima

 

Mögliche toxische Interaktionen dieser Stoffe können bisher nicht abgeschätzt werden. Noch ist die Studienlage zu den Folgen der Umweltverschmutzung durch Plastik dünn. Doch es mehren sich die Hinweise, dass erhebliche Gesundheitsgefahren von einigen Inhaltsstoffen in Externa ausgehen können. Gerade in dermatologischen Kliniken und Praxen werden regelmäßig Lokaltherapien empfohlen oder verordnet, die möglicherweise gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Zudem ist die weltweite Kunststoffproduktion für einen erheblichen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die globale Umweltverschmutzung durch Plastik kann nur reduziert werden, indem jeder Bereich der Gesellschaft auf den Prüfstand gestellt wird.

 

Der Arbeitskreis Plastik und Nachhaltigkeit (APN) möchte daher seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem er die im Internet zahlreich vorhandenen fragmentierten Informationen zu schädlichen Inhaltsstoffen in Externa bündelt, Möglichkeiten der Plastik- und Verpackungsreduktion diskutiert und zukünftig weitere plastikarme Alternativen für den Klinik- und Praxisalltag erarbeitet und verbreitet.

Gemeinsam mit Multiplikator*innen

 

Aufgeklärte Ärzt*innen als Multiplikator*innen können durch Vermeidung mikroplastikhaltiger Externa und durch die Umsetzung ressourcenschonender Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Bevölkerung, damit zum Umweltschutz und zum Erhalt der Gesundheit

eines jeden Individuums leisten.

Unsere Ziele

Der Arbeitskreis Plastik und Nachhaltigkeit (APN) unterstützt konkrete Schritte zu einer deutlichen Reduktion von Mikro- und Makroplastik  in dermatologischen Kliniken und Praxen. In regelmäßigen Abständen werden daher Informationen, Neuigkeiten und Links rund um das Thema auf dieser Homepage online gestellt.

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Die niederländische Künstlerin Maria Koijck inmitten der verbrauchten Einmalprodukte einer Operation nach ihrer Brustkrebserkrankung.

 

Mit freundlicher Genehmigung von: Maria Koijck

 

www.mariakoijck.com

Mehr zur Entstehung des Fotos

Weiterführende Links rund um das Thema Mikro- und Makroplastik finden Sie hier.

Neuigkeiten und Ankündigungen

Vorträge und Veranstaltungen

 
 

Kontaktieren Sie uns

Arbeitskreis Plastik und Nachhaltigkeit in der Dermatologie (DDG), Guntramstraße 8, 79106 Freiburg

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